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Verschwörung in Florenz Franziska Wulf

Verschwörung in Florenz

Franziska Wulf

Published 2005
ISBN : 9783426626924
Paperback
463 pages
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 About the Book 

Es ist eng im Florenz des 15. Jahrhunderts, vor allem an jenem 25. April 1464, an dem Franziska Wulfs Roman beginnt. Denn es ist Markttag in der italienischen Stadt, die zu dieser Zeit längst ein Zentrum der Renaissance-Welt war. „Cosimo wurdeMoreEs ist eng im Florenz des 15. Jahrhunderts, vor allem an jenem 25. April 1464, an dem Franziska Wulfs Roman beginnt. Denn es ist Markttag in der italienischen Stadt, die zu dieser Zeit längst ein Zentrum der Renaissance-Welt war. „Cosimo wurde geschoben und gezerrt, gestoßen und gedrückt“, heißt es in Verschwörung in Florenz, „und dann war es ihm, als würde er von der Menschenmenge davongetragen. Es war ein Inferno. Man konnte meinen, das Jüngste Gericht sei über Florenz hereingebrochen“. Und trotzdem: Franziska Wulf war es offenbar nicht voll genug in Florenz, und so lässt sie zwar nicht das Jüngste Gericht, wohl aber dichterische Freiheit über die Stadt hereinbrechen, indem sie eine Figur aus unserer Zeit 500 Jahre zurückversetzt. Auf einer mysteriösen Feier im Kreise von Bankiers und Adeligen und Kaufleuten nämlich wird der Journalistin Anne Niemeyer im August 2004 ein geheimnisvoller Zaubertrunk verabreicht, der sie in einen tiefen Schlaf versetzt. Als sie aufwacht, findet sie sich im Florenz Cosimos, der sich im Umfeld von Giuliano di Medici tummelt, dem jüngeren Bruder des einflussreichen Kunstmäzens Lorenzo di Medici. Klar, dass Anne sich in Giuliano verliebt und hineingerät in ein buntes Abenteuer rund um Liebe und Verrat. Immerhin ist es die Zeit der so genannten Pazzi-Verschwörung, in der die Familie Pazzi, der Erzbischof von Pisa und Papst Sixtus IV. die Medici-Helden umbringen wollten ...Verschwörung in Florenz hat genügend Stoff für spannendste Unterhaltung, und diesen Stoff hat Wulf geschickt genutzt. Da macht es auch nichts, dass sie phantastische Elemente mit denen des historischen Romans vermischt. Und auch ihr flotter Stil sowie die große Portion an geschichtlichem Lokalkolorit trägt über so manche Unwahrscheinlichkeit hinweg. --Stefan Kellerer